Gut für Ratingen!

Einrichtung von öffentlichen WLAN-Netzen in Ratingen

Die Verwaltung wird gebeten, den gemeinnützigen Verein „Freifunk Rheinland e.V.“ bei der Einrichtung von WLAN-Hotspots zu unterstützen und zwar auf 3 Ebenen:

  • Die Verwaltung ermöglicht bei den eigenen Liegenschaften und den Liegenschaften der städtischen Töchter die Installation von Routern, wenn nicht zwingende Gründe dagegen sprechen.
  • Die Verwaltung spricht über das Stadtmarketing und ggf. weiteren geeigneten Multiplikatoren private Firmen und öffentliche Einrichtungen an, um diese für eine WLAN-Lösung positiv zu sensibilisieren.
  • Die Verwaltung wird beauftragt, mit den Stadtwerken / KomMITT Unterstützungsmöglichkeiten zu prüfen.

Öffentliche WLAN-Netze sind bereits in vielen Städten vorhanden, bzw. werden gerade installiert. Häufig werden diese WLAN-Netze von einem kommerziellen Anbieter betrieben. In diesem Fall entstehen große Kosten für die Bereitstellung und des Betriebes. Aus unterschiedlichen Gründen (Haftung bei Missbrauch und Nutzung der Benutzerdaten zu kommerziellen Zwecken) wird bei den meisten WLAN-Netzen vor der Nutzung eine Registrierung verlangt. Häufig ist die Benutzung des kostenlosen WLAN-Netzes dann zeitlich limitiert. Im Einzelfall gibt es zur Finanzierung zusätzlich noch Werbeeinblendungen.

Eine Alternative zu den oben betriebenen WLAN-Netzen ist das Konzept, dass der Aufwand für die Infrastruktur geteilt wird. Ein Betreiber stellt zentral sicher, dass alle Nutzer mit ihren Daten über einen Server ins Internet kommen können. Der Weg dahin wird von einer Vielzahl von sogenannten Hotspots (WLAN-Router) über bereits vorhandene Internetanschlüsse bei Firmen, öffentliche Einrichtungen  und Privatpersonen (Teilnehmer) dezentral und ohne weitere Verpflichtungen bereitgestellt. Lediglich der Internetanschluss (Telefonleitung) wird von Freifunk genutzt, um die Daten zum zentralen Server zu übertragen. Der private Internetanschluss ist vom öffentlichen WLAN-Netz getrennt, das heißt, einen Zugriff auf das eigene, private Netz ist ausgeschlossen. Wenn die einzelnen Hotspots so nah beieinander liegen, dass sich deren Reichweiten überlappen, entsteht ein flächendeckendes Netz. Je nach Installation (drinnen/drausen, Höhe usw.) kann ein WLAN-Router einen Umkreis von ca. 20 bis 150 Meter abdecken.

In Ratingen bemüht sich der gemeinnützige Verein ‚Freifunk Rheinland e.V.‘ (http://www./freifunk-rheinland.net/), ein solches WLAN-Netz aufzubauen. Dieser Verein hilft bei der Installation und im möglichen Umfang auch bei der Wartung, sofern es die Zeit der Vereinsmitglieder zulässt. Der Verein kann keine 100 %-tige Verfügbarkeit des WLAN-Netzes garantieren, da die einzelnen WLAN-Knoten autonom durch die Teilnehmer betrieben und ggf. auch abgeschaltet werden können. Allerdings verfolgt der Verein den Status des betreuten Netzes und versucht, Ausfälle zu beheben.

Ein Betrieb eines WLAN-Routers ist auch ohne eigenen Internetanschluss offline möglich, sofern der nächste WLAN-Router in der Reichweite liegt und somit den Offline-WLAN-Router mit seinem Internet-Anschluss bedienen kann. Im schlechtesten Fall können auch 3-4 WLAN-Router als Kaskade so versorgt werden.

Für den Betrieb eines einzelnen Hotspots wird ein zusätzlicher WLAN-Router benötigt, der einmalig vom Teilnehmer gekauft wird, oder durch eine Zuschuss / Spendenaktion bereit gestellt werden könnte. . Die Kosten für den WLAN-Router liegen zwischen  20 € (für einen einfachen Router in geschlossenen Räumen) und 90 € (für das wetterfeste ‚Outdoor-Modell‘).  Die jährlichen Kosten für Strom belaufen sich auf ca. 5 Euro/Jahr. Gegebenenfalls müssen noch Strom und Netzwerkkabel zum gewünschten Installationsort verlegt werden.

Weitere Information zur Technik und zum Verein sollte die Verwaltung direkt beim Verein Freifunk Rheinland e.V. nachfragen. Ein lokaler Ansprechpartner in Ratingen ist Herr Christian Paas, Telefon 02102-1666644, email: chrpaas@gmail.com.

In NRW gibt es bereits viele Städte, die mit den Freifunkern kooperieren und dadurch ein kostenloses WLAN Ihren Bürgern anbieten können. In Troisdorf hat die Stadt dem Verein eine Unterstützung in Höhe von 4.000 € zukommen lassen. Davon werden Freifunk-Router gekauft und im Innenstadtbereich installiert. Auch Arnsberg, Dormagen und Düren arbeiten bereits eng mit den Freifunkern zusammen.

Eine sinnvolle Nutzung des Freifunknetzes wäre in erster Linie die Fußgängerzone in der Innenstadt, der Berliner Platz, die Speestraße in Lintorf und der Fußgängerbereich rund um das Hösel-Center.. Weiterhin wären kommunale Einrichtungen wie das Medienzentrum, das Stadtmuseum, das Stadttheater und die Stadthalle, aber auch Jugend- und Freizeithäuser (z.B. Manege), Schwimmbäder, das Stadion usw. relativ einfach mit dem Freifunk-Netz zu versorgen, da es in allen genannten Einrichtungen bereits einen Internetanschluss gibt und nur die Installation eines leistungsstarken Routers und die Bereitstellung von Strom und freien Internetkapazitäten notwendig sind, eine für die Teilnehmer anmeldungsfreie, kostenlose WLAN-Nutzung bereitzustellen bei gleichzeitiger Haftungsbefreiung der Stadt als Betreiber. In allen diesen Einrichtungen können  je nach Größe mit einer einmaligen Investition von 20 bis ca. 250 Euro ein WLAN-Netz installiert werden.

Auch Firmen hätten durch die Unterstützung von Freifunk den Vorteil, dass sie ihren Kunden ein kosten- und anmeldungsfreies WLAN-Netz zur Verfügung stellen können. Insbesondere die Gastronomie, aber auch Dienstleister (z.B. Friseure, Ärzte usw.) könnten ihren Kunden den Aufenthalt attraktiver gestalten, wenn in ihrem Geschäftsbereich ein WLAN verfügbar wäre. Für Touristen wäre ein WLAN eine weitere Möglichkeit, um sich in Ratingen zu orientieren.

Falls ein Teilnehmer kein eigenes Geld in die Hand nehmen will, gibt es auch die Möglichkeit, einen WLAN-Router für einen sinnvollen Ort über eine Spende zu finanzieren.

Sommer 2018
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Montag, 25. Juni 2018

19.00 Uhr

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Sitzung Vorstand

Samstag, 30. Juni 2018

10.00 – 16.00  Uhr

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SPD-Parteibüro, Düsseldorfer Straße 86


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