Gut für Ratingen!

Inklusionsbeauftragte/r für Ratingen – ein Schritt in diese Richtung gemacht

Die SPD Fraktion hatte für den Sozialausschuss am 11. Juni 2015 den Tagesordnungspunkt Schaffung der Funktion eines/einer Inklusionsbeauftragte/r beantragt. Hintergrund ist, dass der bisherige Behindertenbeauftragte Herr Löwenstein in Rente gegangen ist und dass es aus Sicht der SPD sinnvoll ist, angesichts einer Neubeauftragung über einen erweiterten und zeitgemäßeren Aufgabenzuschnitt nachzudenken.

In Städten wie Tönisforst, Duisburg, Mönchengladbach, Dortmund, Frankfurt und auch einer Vielzahl kleinerer Gemeinden vornehmlich in Süddeutschland wurden die bestehenden Behindertenkoordination zur Funktion eines/einer Inklusionsbeauftragten weiterentwickelt. In der Regel wird diese Stelle hauptamtlich ausgeübt und deckt den gesamten Bereich der Inklusion ab.
Die Stadt Mönchengladbach schreibt dazu: „Die fortschreitende Inklusion im Bereich der Kindertagesstätten und Schulen wird zu den Schwerpunkten der Arbeit gehören. In ihrer Tätigkeit wird die Inklusionsbeauftragte zukünftig von einer Fachkraft mit technischer Ausbildung unterstützt, damit auch der Abbau baulicher Barrieren in städtischen Gebäuden effizienter vorangetrieben werden kann.“
In Ratingen wurde die Funktion des Behindertenbeauftragten bisher nebenamtlich ausgeübt. Neben der Funktion Ansprechperson für Vereine und Betroffene gehörte auch die Überwachung der Vorgaben zur Barrierefreiheit zu den Aufgaben. Hier wird an eine entsprechende Diskussion im Fachausschuss vor ein paar Jahren erinnert. Verschiedene Beispiele öffentlicher Vorhaben und ihre mangelnde Barrierefreiheit zeigten, dass diese Aufgabe in der bestehenden Organisation so nicht machbar ist.
Inklusion ist auch in Ratingen eine große Herausforderung, der sich Verwaltung und Politik stellen müssen. Nach Ansicht der SPD Fraktion sieht man beim Thema Schule allein, wie schwierig dieses Thema ist. Inklusion ist eine Querschnittsaufgabe, die nicht nebenamtlich geleistet werden kann. „Inklusion greift viel weiter als Behindertenkoordination“ sagt dazu Christian Wiglow, Sozialausschussvorsitzender. „Inklusion stellt auch ein anderes Leitbild in den Vordergrund, statt Nachteilsausgleich die inklusive Gesellschaft.“
Aus diesen Gründen hält die SPD Fraktion die Schaffung der neuen Funktion eines/einer Inklusionsbeauftragten für sinnvoll und freut sich über den einstimmigen Beschluss des Sozialausschusses, die Verwaltung zu beachtragen, in einer Vorlage darzustellen, wie die bisherige Funktion des/der Behindertenbeauftragten inhaltlich und konzeptionell weiterentwickelt werden kann zu einem/ einer Inklusionsbeauftragten.
Zudem wurde die Verwaltung beauftragt zu prüfen, wie bei öffentlichen Bauvorhaben besser als bisher das Thema Barrierefreiheit berücksichtigt werden könne (z.B. durch die Implementierung einer standardmäßigen Aussage zur Barrierefreiheit analog den Aussagen zur Auswirkung der Bauleitplanung auf die soziale Infrastruktur, die ja auch erst vor Jahren eingeführt wurde).

 

Fraktionssitzung

Montag, 27. November 2017

19.00 Uhr

SPD-Parteibüro, Düsseldorfer Straße 86

Ortsverein

Sitzung Vorstand

Mittwoch, 06. Dezember 2017

19.00 Uhr

SPD-Parteibüro, Düsseldorfer Straße 86


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