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Jugendzentrums in Homberg – weitere Beratung noch vor der Sommerpause 2016

Cafe du Nord in Homberg

Cafe du Nord in Homberg

Bei den Beratungen zum Doppelhaushalt 2016/2017 hatte die SPD den Antrag gestellt, die Angebote für Jugendliche in Richtung eines eigenen Jugendzentrums für diesen Stadtteil weiterzuentwickeln. Der Rat war dann auch diesem Vorschlag gefolgt und die Verwaltung wollte im Frühjahr 2016 einen Erfahrungsbericht und Vorschlag zur weiteren Vorgehensweise vorlegen.

Im Jugendhilfeausschuss am 19.04.2016 fragte SPD-Fraktionsvorsitzender Christian Wiglow nach dem Sachstand. Die Verwaltung sagte die Vorlage für vor der Sommerpause 2016 zu.

Schon zu den Etatberatungen 2015 hatte die SPD Fraktion den Antrag gestellt, künftig das „Abend-Café“ im „Café du Nord“ jeden Freitag durchzuführen. Der Rat folgte einstimmig diesem Antrag und stellte zusätzlich 7.300 € für Honorarkosten zur Verfügung, obwohl sich die Verwaltung lange Zeit geweigerte hatte, diesen Bedarf in Homberg anzuerkennen. Die Nachfrage nach diesem Angebot straft aber aller Zweifler Lügen, wie man auch der lokalen Berichterstattung entnehmen kann. Das Homberger Jugendangebot erfreut sich einer soliden, hohen Nachfrage und überzeugt auch dadurch, dass es gelingt, jugendliche Flüchtlinge anzusprechen.

In diesem Zusammenhang muss erwähnt werden, dass es die SPD war, die vor vielen Jahren durchgesetzt hat, dass es das „Café du Nord“ überhaupt gibt. Während in Tiefenbroich ein ähnliches Angebot aus kirchlichem und städtischen Engagement in das städtische Jugendzentrum „Phönix“ überführt wurde, gibt es in Homberg immer noch nur das „Café du Nord“ und keine städtisches Jugendzentrum. Dabei ist die Lage von Homberg aus Sicht der SPD schon Grund, hier über ein „richtiges“ Jugendzentrum nachzudenken. Bestehende Jugendeinrichtungen sind von Homberg halt nicht so einfach zu erreichen, wie von anderen Stadtteilen. Hinzu kommt die dauerhafte, hohe Nachfragesituation, wie sie sich in der Nutzung der bestehenden Angebote artikuliert.

Aus Sicht der SPD sind dieses alles Gründe, für Homberg nunmehr den nächsten Schritt zu wagen und ein „richtiges“ Jugendzentrum zu fordern. Hierzu wurden auch bereits Prüfaufträge verabschiedet wie am 11.09.2014 im Jugendhilfeausschuss (Prüfung Bedarf und Standort für ein eigenes Jugendzentrum). Zwar sieht die Verwaltung, wie sie in der Vorlage 45/2015 schreibt, „zurzeit keinen Bedarf für ein eigenes Jugendzentrum“ und hält das bestehende Angebot für ausreichend. Aus Sicht der SPD kann aber diese Einschätzung nicht mehr geteilt werden, zumal die Verwaltung in derselben Vorlage auf Basis derselben fraglichen Datenbasis die Notwendigkeit einer Erweiterung der Öffnungszeiten abschlägig beschied, was ja der Rat einstimmig anders sah.

Homberg braucht ein „richtiges“ Jugendzentrum und es bietet sich ja auch eigentlich ein Ort schon nahezu an, nämlich das ehemalige katholische Gemeindezentrum neben dem Bürgertreff Homberg. Es sind aber auch andere Standorte denkbar. Hier könnte es zwischen beiden Nutzungen zu sinnvollen Synergien kommen, die auch Funktionalitäten wie Stadtteilbücherei und Sitzungsraum mit aufnehmen können. Die Schaffung eines Jugendzentrums an dieser Stelle wäre also eine „win-win-Situation“ für den Stadtteil.

Zunächst sind dort noch Flüchtlinge untergebracht, für die selbstverständlich zuerst eine andere Lösung gefunden werden muss.

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Montag, 27. November 2017

19.00 Uhr

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Ortsverein

Sitzung Vorstand

Mittwoch, 06. Dezember 2017

19.00 Uhr

SPD-Parteibüro, Düsseldorfer Straße 86


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