Gut für Ratingen!

Jusos weiterhin für Runden Tisch zum Thema: Flüchtlingsunterkunft Am Sondert

Die Flüchtlingsunterkunft am Sondert soll mit Wohncontainern weiter ausgebaut werden, da lassen CDU und Bürger Union nicht mit sich reden. Die Unterbringung Am Sondert ist bekannt als sozialer Brennpunkt, vor kurzem hatte die CDU noch auf den dort „florierenden Autohandel“ aufmerksam gemacht und die dort vorherrschenden Zustände in der Öffentlichkeit angeprangert. Dies reichte jedoch gestern im Sozialausschuss nicht aus, die Konservativen von Alternativen zu überzeugen: Der Vorschlag der SPD, den weiteren Ausbau der Flüchtlingsunterkunft „Am Sondert“ um drei Monate zu verschieben um im Rahmen eines „Runden Tisches“ mit Beteiligung von Politik und Verwaltung nach geeigneteren und vor allem menschenwürdigeren Möglichkeiten einer Unterbringungsmöglichkeit zu suchen, wurde vehement abgelehnt.
Die Argumentation seitens Verwaltung sowie CDU und Bürger Union, es ginge zunächst darum zügig Unterkünfte für die erwarteten Flüchtlingsströme in Ratingen sicherzustellen, hinkt jedoch gewaltig. „Bei der geplanten Erweiterung am Sondert handelt es sich um weitere Wohncontainer. Diese können, wenn es eilen sollte, auch woanders aufgestellt werden. Es ist bedauerlich, dass die Ghettoisierung von Menschen mit einer solchen Gedankenlosigkeit von den anderen Fraktionen weiter gefördert wird und man nicht bereit ist gemeinsam nach einer besseren Lösung zu suchen“, sagt Jasmin Bender, Juso-Vorsitzende. Das Schlimmste, finden die Jusos, kam aber erst nach der Diskussion zum Standort Am Sondert: Die CDU beantragte, dass Ratinger Bürger dazu aufgerufen werden sollen, sich dazu bereit zu erklären, eine Flüchtlingsfamilie zu besuchen oder einzuladen – im Sinne der Integration. „Mit einer Doppelmoral hat man nur halb so viel Gewissensbisse, scheint hier wohl das Credo der CDU zu sein. Dieser Antrag ist reiner Populismus und soll wohl vom mangelnden Interesse seitens CDU, an einer wirklichen Verbesserung zu arbeiten, ablenken. Das Angebot für Ratinger Bürger mit den Flüchtlingen in Kontakt zu treten, gibt es schon seit langem. Integration beginnt mit der Wahl des Standortes. Wir fordern die CDU auf, die Ghettoisierung zu stoppen, und nachhaltige Flüchtlingspolitik zu betreiben, wenn sie wirklich an einer Verbesserung für die Flüchtlinge interessiert sind“, so die Jusos.

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