Gut für Ratingen!

Wohnen in Ratingen – wenig Neues von der Verwaltung

Die Nachfragesituation auf dem allgemeinen Wohnungsmarkt, insbesondere im Segment bezahlbaren Wohnraums, ist in Ratingen nach wie vor problematisch, verstärkt gilt dieses für Sozialwohnungen und barrierefreien (bezahlbaren) Wohnraum. Der Rat der Stadt Ratingen hat dazu auf Antrag der SPD verschiedene Beschlüsse gefasst, deren Umsetzung aussteht. Für den Sozialausschuss am 11.06.2015 hatte die SPD Sachstandsberichte zur Umsetzung verschiedener, von der SPD herbeigeführter Ratsbeschlüsse zum Thema „Wohnen in Ratingen“ beantragt.

Doch, was die Verwaltung am 11.06.2015 als bisherigen Sachstand zur Umsetzung der ja nicht mehr allzu neuen Ratsbeschlüsse vorzutragen hatte, war sehr enttäuschend. Offenkundig haperte es bei der Umsetzung bisher an der notwendigen Priorisierung und wohl auch an Personalressourcen.
Auf die Frage, was denn mit dem Ratsbeschluss vom 25.09.2014 geschehen ist, , dass die Verwaltung geeignete Flächen für sozialen Wohnungsbau in Ratingen ermitteln und die Voraussetzungen für eine Umsetzung sozialen Wohnungsbau darstellen sollte, konnte kein wirklicher Sachstand berichtet werden. Gleiches galt für die Frage, ob es Flächen gebe, für die eine gewerbliche Nutzung vorgesehen war, die sich aber nicht realisieren lässt.

Auf die Frage, ob und wie mit der Wohnungsgenossenschaft Ratingen und anderen geeigneten Vermietern im öffentlich geförderten Wohnraum Verhandlungen aufgenommen wurden, um diese zu entsprechenden Baumaßnahmen zu ermuntern, konnte die Verwaltung lediglich berichten, dass es schwierig sei. Das wusste der Ausschuss aber schon vorher.
Auch zum Ratsauftrag vom 7.12.2014 darzustellen, wie sich Angebot und Nachfrage in Ratingen nach barrierefreiem Wohnraum bisher entwickelt haben und unter Berücksichtigung des demografischen Wandels entwickeln werden und durch welche Strategien erreicht werden kann, mehr barrierefreien Wohnraum zu schaffen, konnte nicht viel berichtet werden, außer man arbeite an einem Wohnraumbedarfskonzept, müsse dafür aber erst eine Stelle besetzen, da es Personalvakanzen gebe.
Lediglich zum in derselben Ratssitzung jetzt besonders aktuellen Thema „alte Feuerwache“ konnte die Verwaltung leichte Fortschritte berichten. Beschlossen wurde,
dort eine Nutzung mit innovativen Wohnformen( wie Mehrgenerationenhäuser, Wohngemeinschaftsformen, generationsübergreifende, gemeinschaftliche Wohnprojekte) und preiswerter Wohnraum im Sinne des Wohngeldgesetzes vorzusehen.
Dazu sollte die Verwaltung, auf Basis des Ratsbeschlusses vom 02.09.2008 ein Konzept zu entwickeln und bis Frühjahr 2015 dem Rat und den Ausschüssen vorzustellen. Jetzt wurde angekündigt, dass es im dritten Quartal 2015 eine Vorlage geben werde.
Aus Sicht der SPD war der Bericht sehr wenig konkret und nahezu dürftig und der Umsetzungsstand dem Thema und seiner Bedeutung nicht angemessen. Daher beschloss der Sozialausschuss einstimmig, dass in der nächsten Sitzung des Sozialausschusses am 03.09.2015 ein schriftlicher Sachstandsbericht und eine belastbare Zeitplanung für die weitere Umsetzung vorgelegt werden.
„Preisgünstiges und bezahlbares Wohnen ist das große Thema, in dem sich in Ratingen endlich etwas bewegen muss“, so Christian Wiglow, SPD Fraktionsvorsitzender. „Wir erwarten, dass diesem Thema endlich die notwendige Priorität in der Verwaltung zugestanden wird“.

Fraktionssitzung

Montag, 27. November 2017

19.00 Uhr

SPD-Parteibüro, Düsseldorfer Straße 86

Ortsverein

Sitzung Vorstand

Mittwoch, 06. Dezember 2017

19.00 Uhr

SPD-Parteibüro, Düsseldorfer Straße 86


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